Beiträge
Gedenken an Ş. Seher Deniz
Sie ist 1996 mit ihrer kurdischen Familie aus der Türkei nach Einbeck in Deutschland geflohen. Erst als sie älter wird, erfährt sie, dass ihr jüngster Onkel, also der Bruder von ihrem Vater, vom türkischen Militär in der Dorfmitte zu Tode geprügelt wurde. Dies ist...
Essbare Stadt Stuttgart und Region
Unsere Welt ins Gleichgewicht bringen Die essbare Stadt ist ein grüner Teppich zwischen Wohnhäusern. Unsere Welt ist im Ungleichgewicht und deswegen leiden Natur und die Menschheit. Wir können die Klimakatastrophe nicht mehr...
Erstes essbares Beet in Hedelfingen
In Hedelfingen gibt es jetzt das erste öffentliche essbare Beet. Vor dem Gasthaus „Krone“ in der Heumadener Straße 14 haben wir ein essbares Bett für alle Nachbarinnen und Nachbarn gemacht. So wollen wir die Stadt Stück für Stück zur "Essbaren Stadt" machen. Mit der...
Der Weg in die Vielfalt
Wir haben Mechthild Hubl in Möhringen bei den Vielfaltsgärten besucht. Im Interview erzählt sie über ihre Motivation fürs Gärtnern und die Bedeutung von Vielfalt und von Saatguterhaltung, insbesonderer der Alten Sorten. Es geht um #klimakatastrophe #vielfalt #profit...
Die Antwort könnte schön wie ein Garten sein
Gemeinschaftsgärten der Region stellen sich der Klimakatastrophe. Stuttgart-Möhringen. Am Sonntag, den 10.04.22 trafen sich zahlreiche Mitglieder 11 verschiedener Gemeinschaftsgärten aus der Region Stuttgart bei den „Vielfaltsgärtnern von den Fildern“, um ihre...
Buchbesprechung: Monokultur. Eine Verlustgeschichte von Florian Hurtig
Was die Ausgrenzung von „Fremden“ mit Monokultur und Umweltzerstörung zu tun? So wie in unserer Zivilisations-Geschichte die Vielfalt vom Acker verschwand, so verschwand auch die Vielfalt in unserer Gesellschaft. Florian Hurtig zeichnet die Geschichte unserer...
Saatgut statt Asphalt
Unser Saatgut wurde über Jahrtausende gezüchtet und weitergegeben und stellte schon immer unsere Lebensgrundlage dar. Damit ist es ein historisches Kulturgut, im Besitzt der Bevölkerung. Die Beobachtung und Pflege, die zum Erhalt und zur Entwicklung des Saatguts...
Unsere naturfeindliche Lebensweise macht uns krank
Das neuartige CoronaVirus zeigte uns Anfang 2020, wie die Konkurrenz zwischen den Unternehmen und Nationen dazu führt, dass nicht alle gemeinsam nach Heilverfahren suchen, sondern überall versucht wird, Medizin mit Patenten zu belegen. Vielen Menschen in der ganzen...
Landwirtschaft ohne Pestizide in Sikkim und Bauernproteste in Indien
Im indischen Bundesstaat Sikkim, im Nord-Osten des Landes am Himalaya, wird die Landwirtschaft zu 100% ohne Pestizide organisiert. Dieser Prozess hat in Sikkim 14 Jahre gedauert. Zentral ist dafür das Wissen, um den richtigen Anbau und Pflege einer großen...
Mitmachaktion
Mit der Raupe Immersatt den Hölerlinplatz essbar gemacht
AnwohnerInnen haben auf dem Hölderlinplatz in Stutttgart-West begonnen zu gärtnern. Für das Netzwerk Essbare Region waren wir im Mai 2024 im Foodsharing Cafe Raupe Immersatt am Hölderlinplatz und haben über öffentliche Beete, Nachbarschaft, Lebensmittelwertschätzung...
Boden? Boden! Lernen von der Landlosenbewegung
„Wir können niemals gesünder sein, als der Boden, in dem unsere Nahrung wächst.“ Auf was für einem Boden leben wir eigentlich? Stehen wir eigentlich noch mit beiden Beinen auf lebendigem Boden oder sind wir auf dem Beton-Weg? Wer entscheidet was auf dem Boden wächst,...
Essbare Region auf dem Erwin-Schoettle-Platz und Hochbeete in der „Untere Straße“
Seit 2023 treffen ich AnwohnerInnen in Heslach regelmäßig am Erwin-Schoettle-Platz, um arbeiten an der Gründung eines Urbanen Gartens auf den Wiesen des Platzes. Die Initiative hat sich mit ihrem Anliegen an den Bezirksbeirat gewandt: Der ist begeistert und es kann...
Winterseminar für eine „Essbare Region Stuttgart“
Bilder Broschüre mit den Ergebnissen zum DownloadHier haben wir den Geschichts- und Paxisteil des Winterseminars ein einer Broschüre dokumentiert: DOWNLOAD: Broschüre: Ergebnisse vom Winterseminar für eine essbare RegionAnmeldungSchön, dass du dich für das Seminar...
22.12.2023 Workshop Fahrradanhänger „Mobil und verbindend in der essbaren Region“
Stuttgart ist eine Autostadt. Wir wollen zeigen, dass es anders geht und ohne Auto in der Region unterwegs sein. Dazu wird in Kooperation mit der BikeKitchen aus Bad Cannstatt ein Workshop stattfinden in dem wir vom ersten Blech bis zur letzten Schraube einen...
23.08.2023 Vandana Shiva – Film & Diskussion
Die Kipppunkte sind zum Teil bereits überschritten. Technische Lösungen, Kampagnen, Ernährungsprogramme, Gesetze oder Geld werden keine Lösungen im Umgang mit der Klimakatastrophe bieten. In der EU und in Deutschland wird zur Zeit versucht die Gentechnik beim Saatgut...
09.08.2023 Mirabellenaktion
Im Rahmen einer essbaren Region Stuttgart wollen wir das kein Obst mehr ungenutzt zu Boden fällt. Daher erntet und verschenkt die Kleine Wildnis etliches Obst und kümmert sich gemeinschaftlich um die Pflege einiger Gärten und Wiesen. Wir wollen zeigen was in Stuttgart...
06.08.2023 Gemeinsame Pflege der Obstwiese in Uhlbach
Wir wollen erreichen, dass in der Region kein Obst mehr ungenutzt auf den Boden fällt. Statt klimaschädlicher Importe von Lebensmitteln machen wir uns daran das Obst aus der Region zu pflegen und zu ernten.ORT Uhlbach 70327 StuttgartZEIT Sonntag, 06.08.2023, 08:30 -...
Offener Mitmach-Gartentag
JEDEN MITTWOCH ab 15 Uhr wird im Gemeinschaftsgarten "Kleinen Wildnis" in Hedelfingen gemeinschaftlich gegärtnert gebaut gelernt geteilt Ideen gesponnen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft in die Praxis umgesetzt. Wir sind ein Ort für Organisierung und...
Sei dabei…
Wir denken dass die Böden, Gärten und Ideen nur gemeinsam gestaltet werden können. Als Vorbild orientieren wir uns an Allmenden, als Orte des sozialen Lebens und Wirtschaftens.
Du bist herzlich eingeladen uns kennen zu lernen und selbst mit zu gärtnern, deine Skills zu teilen, zu diskutieren und gemeinsam zu überlegen, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen kann.
Verbindungen erkennen
Ökologische Lebensweise
Wir lehnen eine konsumorientierte, imperialistische Lebensweise ab und versuchen als Antwort eine ökologische Lebensweise umzusetzen. Wir wollen eine kollektive, feministische Mentalität entwickeln. Es geht uns um eine kollektive Lebensweise und Wertschätzung gegenüber Gesellschaft und Natur.
Wir glauben daran, dass jede*r sich die Zeit nehmen kann, sich zu organisieren. Wir können Projekten, wie der Kleinen Wildnis, eine Bedeutung in einem globalen Kampf um Klimagerechtigkeit geben.
Böden, Saatgut und Kulturpflanzen
Für unsere Ernährung, unsere Gesundheit sind die Böden, die Wildpflanzen, unser Saatgut und unsere Kulturpflanzen von unschätzbarem Wert. Für eine ökologische Lebensweise werden sie so essentiell sein, dass es nicht verwundert, warum viele Indigene ihre Böden als heilig erachten. Weltweit schützen Menschen ihr Saatgut und ihre Böden vor Patenten und Privatisierung. Auch hier wollen wir, anknüpfend an die bäuerlichen Allmenden, versuchen Landschaften wieder gemeinschaftlich zu gebrauchen, ein Gespür für unser Mikro-Klima zu entwickeln und eine regionale Sortenvielfalt zu pflegen. Unsere nähr- und wirkstoffreichen Kulturpflanzen sind, genau wie unsere Allmenden ein zivilisatorisches Erbe, das wir in unseren Händen halten müssen, um unabhängig zu sein.
Gesundheit
Gesundheit kann es nur geben, wenn wir in sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicherheit leben und wertschätzende Beziehungen mit anderen Menschen führen. Wir leben gesund, wenn wir unseren Körper kennen lernen, wenn wir nährstoffvielfältige Nahrung essen und wenn wir uns grundlegendes medizinische und naturheilkundliches Wissen aneignen.
Internationalismus
Weltweit kämpfen unfassbar viele Menschen für eine lebenswerte Gesellschaft und ein lebenswertes Klima. Wegen ihrer Kämpfe spüren wir, dass eine andere Welt möglich ist. Wir können unglaublich viel von und mit ihnen lernen: über Menschsein, Werte, Natur, Gesellschaft, Anti-Kolonialismus und Demokratie.
Feminismus und Ökologie
Seit tausenden von Jahren leben wir im Patriarchat. Frühe Quellen belegen jedoch, dass es viele Gesellschaften gab und auch zum Teil gibt, in denen Frauen* die Gerechtigkeit und Solidarität der Gesellschaft bestimmen und erhalten. Die Ausbeutung der Natur und die Unterdrückung von Frauen* begannen parallel mit der Herrschaft des Patriarchen.
In der Kleinen Wildnis sprechen wir über (unsere eigenen) patriachalen Muster und entwickeln gemeinsam ein respektvolles und solidarisches Miteinander.


















